Position

Das Kosmos Theater versteht sich als feministisches Haus, das weibliche* Stimmen und damit auch Gender-Balance im Theaterbetrieb fördert.

Unterhaltend, irritierend, ermutigend setzt sich das Kosmos Theater mit Rollenklischees auseinander, bricht stereotype Bilder von Geschlecht und Sexualität auf und schafft positive Identifikationsfiguren. Denn wir können nur werden, was wir uns vorstellen können.

In unseren Theaterproduktionen setzen wir auf zeitgenössische Dramatik, Erst- und Uraufführungen sowie auf eine enge Zusammenarbeit mit Kollektiven aus der Freien Szene.

Das Kosmos Theater setzt mit großer Dringlichkeit auf Partizipation: In Gesprächsformaten vor und nach den Vorstellungen wollen wir zu einem Austausch über Hintergründe und Eindrücke anregen. Die Diversität als oberstes Prinzip einer heterogenen, demokratisch strukturierten Gesellschaft hochhaltend, öffnet das Kosmos Theater seine Räume für themenrelevante Veranstaltungen von kooperierenden Vereinen.

Herstory

Das Kosmos Theater entstand als international einzigartiges Projekt. Barbara Kleins Idee, ein Zentrum für Kunst und Politik zu schaffen, das ausdrücklich Künstler⋆innen gewidmet ist, mündete Ende der 1990er-Jahre in zahlreiche Kunstaktionen, Protestkundgebungen und Interventionen im öffentlichen Raum. Höhepunkt des kreativen zivilen Ungehorsams bildete eine zehn Tage und Nächte anhaltende künstlerische Besetzung des damals leerstehenden Pornokinos Rondell. Wenig später konnten die widerständigen Frauen* von LINK.* Verein für weiblichen Spielraum in das ehemalige „Kosmos-Kino“ in der Siebensterngasse 42 einziehen.

Am 15. Mai 2000 eröffnete der „kosmos.frauenraum“, der 2002 in „KosmosTheater“ umbenannt wurde. Zeitgenössisches Theater fand nun ebenso Raum wie Performances, Tanz, Musik, bildende Kunst, Comedy, Kabarett und Clownerie. Gründungsintendantin Barbara Klein leitete das Haus bis 31. März 2018. Im April haben Veronika Steinböck und Gina Salis-Soglio – nun als Doppelspitze – das Kosmos Theater übernommen.

Das Wiener Kosmos-Kino

Das Haus in der Siebensterngasse 42 hat eine bewegte Geschichte – die immer schon wesentlich von Frauen* (mit-)geprägt wurde. 1914 öffnete das Kosmos-Theater seine Pforten: ein Kino, das sich nicht nur mit seiner anspruchsvollen Programmierung, sondern auch der komfortablen Ausstattung von den kommerziellen Kinos der damaligen Zeit abhob. Aufgrund ausbleibender Besucher*innen wich das Konzept jedoch bald einer kommerzielleren Ausrichtung.
Die neue Konzessions-Inhaberin Karoline Pimperl rüstete das Kino 1930 auf ein modernes Tonfilmtheater um und geriet bald in finanzielle Schwierigkeiten. 1935 verkaufte sie an Anna Lewin, die bereits in Düsseldorf ein Kino geführt hatte und aufgrund ihres jüdischen Ehemanns Deutschland verlassen musste. Das Kosmos-Kino, das Lewin in „Rex-Kino“ umbenannte und zum Bezirksuraufführungskino machte, florierte unter ihrer Führung – bis die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1938 dem ein jähes Ende bescherte. Der „arisierte“ Kinobetrieb wurde an Kurt Reiter übergeben – einen „verlässlichen Nationalsozialisten“. Nach Reiters Einberufung in die Wehrmacht leitete dessen Gattin Grete Reiter von 1941 von 1945 das Kino – gezeigt wurden neben der obligatorischen Deutschen Wochenschau vom Regime genehmigte Unterhaltungsfilme.
Nach Kriegsende beschlagnahmten die Alliierten sämtliche Wiener Kinos und integrierten sie in ihre Besatzungspolitik. 1950 übernahm der US „Information Services Branch“ das in der amerikanischen Zone liegende Kosmos-Theater, das fortan sowohl als Kino als auch für Theateraufführungen genutzt wurde. Vorstellungen sollten ein positives Bild der amerikanischen Kultur vermitteln, sozialkritische Ansätze blieben bewusst ausgespart. Zu sehen waren unter anderem Präsentationen der Tanzgruppe Rosalia Chladek, Regie führten Marcel Prawy, Ernst Haeussermann und Helene Thimig. Thiming leitete bis 1952 die künstlerische Programmierung der deutschsprachigen Theaterproduktionen. Als Publikumshit erwies sich das Kabarett „Die große Chance“ mit Maxi Böhm, das vom Radiosender Rot-Weiß-Rot live übertragen wurde.
Der Abzug der Alliierten bescherte dem Kosmos Theater zum wiederholten Male einen Neustart. Die frühere Besitzerin Anna Lewin hatte bereits 1954 ihre wiedergewonnene Konzession – ein hart erkämpfter und zur damaligen Zeit seltener Fall von erfolgreicher Restitution – zurückgelegt und das Kino an den Verband der Wiener Lichtspieltheaterunternehmer verkauft. Dieser investierte in einen großzügigen Umbau, es entstand ein Kino mit 482 Sitzplätzen und moderner technischer Ausstattung. Das Kosmos-Kino zeigte fortan ausschließlich Unterhaltungsfilme, das klassische Kommerzkino der fünfziger Jahre bescherte dennoch nur mittelmäßige Besucher*innenzahlen. Der vorübergehende Versuch, das Kosmos in das erste Programmkino Wiens zu verwandeln, schlug ebenso fehl. Im August 1961 wechselte das Kosmos-Kino abermals seine Besitzer*innen: Die eigens gegründete „Kosmos-Kino OHG, Potuczek & Co“ übernahm den Betrieb, das Geschäft führte Margarethe Potuczek. Das Kosmos-Kino wurde wieder zum Uraufführungskino und bot glanzvolle Premieren, wie etwa den Beatles-Film „Yeah Yeah Yeah“ (1964). Anfang der 1970er-Jahre florierte das Kino – bis sich schließlich die Auswirkungen der Kinokrise bemerkbar machten. 1985 wurde das Kino vom Landesjugendreferat der Stadt Wien übernommen und zur Zentralstelle der außerschulischen Medienerziehung. Ganz im Sinne der Gründungidee verwandelte sich das Kosmos-Kino damit erneut in einen bildungspolitischen Ort.

Frauen brauchen Raum!

1997 machte das Frauenvolksbegehren Furore: Rund 645.000 Menschen unterschrieben die elf Forderungen, die von engagierten Frauenrechtskämpfer*innen formuliert worden waren. Die politische Ernüchterung folgte jedoch auf den Fuß: Mit Ausnahme der späteren Verankerung der Gleichstellung der Geschlechter in der Verfassung wurde keine der Forderungen von der Regierung umgesetzt. Zu den Initiator*innen des Frauenvolksbegehrens zählte auch Barbara Klein, die spätere Intendantin des Kosmos Theater. Ihre Wut über die Ignoranz der Parteien spornte die Künstlerin zu einem neuen Projekt an: Aus den kulturpolitischen Forderungen, die im Frauenvolksbegehren keinen Platz gefunden hatten, entwickelte Barbara Klein ein Konzept für einen öffentlichen Kulturraum für Frauen*. Gemeinsam mit anderen Künstler*innen gründete sie LINK.* Verein für weiblichen Spielraum, Ziel war die Gründung eines Theaters und Kulturzentrums, das Künstler*innen, ihren Arbeiten, Lebensentwürfen, Utopien und Visionen Raum geben und diese stärker in der Öffentlichkeit verankern sollte.
Am 22. September 1997 präsentierten die Künstler*innen das Konzept gemeinsam mit dem Unabhängigen Frauenforum (UFF) und Politiker*innen von SPÖ, Grüne und Liberalem Forum im Rahmen einer Pressekonferenz. Als Ort wurde das leerstehende Rondell genannt: Aus dem ehemaligen Pornokino in der Riemergasse sollte ein „Frauenraum“ entstehen. Auch ein detailliertes Konzept hatten die LINK.* Frauen* bereits ausgearbeitet – inklusive Kostenvoranschlag für den Umbau und laufende Kosten. Der damalige Kulturstaatssekretär Peter Wittmann versprach sogar eine Beteiligung des Bundes an den laufenden Kosten, sofern noch andere Finanzierungsquellen erschlossen würden. Unterstützung sagte auch Kanzler Viktor Klima zu. Allerdings enthielt die erst im März schriftlich zugestellte Finanzierungszusage unrealistische Bedingungen. Die verbleibenden Umbaukosten von fünf Millionen Schilling sollten die Frauen* selbst aufstellen – und das innerhalb von nur fünf Wochen. Mit Hilfe unzähliger Unterstützer*innen und kreativer Ideen wurde das Finanzierungswunder vollbracht, fristgerecht übergaben die LINK*-Frauen* die geforderten Sicherheiten. Doch wenige Tage später folgte der nächste Rückschlag – den Zuschlag für das Rondell erhielt der Jazzclub Porgy & Bess. Ein spontaner, aufgebrachter Besuch der Aktivist*innen im Kunststaatssekretariat mündete in eine aufsehenerregende Besetzung. Am 20. Mai 1998 besetzten die LINK.*-Frauen* und einige solidarische Männer* kurzerhand das Rondell. Es folgten neun Tage und Nächte voller künstlerischer Darbietungen und politischer Diskussionen. Insgesamt 500 Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Politiker*innen traten im Rondell auf, rund 2000 Menschen besuchten das besetzte ehemalige Pornokino.
Nach neun Tagen zogen die Besetzer*innen auf Druck der Behörden schließlich freiwillig ab, eine gewaltsame Zwangsräumung sollte vermieden werden. Still wurde es mit dem Ende der Besetzung keineswegs. Künstler*innen setzten ihre Aktionen kurzerhand auf dem Gehsteig fort, eine angemeldete Dauerkundgebung am Ballhausplatz führte schließlich zu einer Einladung durch Kanzler Klima. Diesmal bewilligte er das Konzept und schlug alternative Objekte vor – die sich jedoch aufgrund der zu erwartenden Kosten als unrealisierbar herausstellten. Abhilfe verschaffte ein Zufall. Im 7. Bezirk entdeckte Krista Schweiggl ein passendes Objekt: das Kosmos-Kino in der Siebensterngasse, das knapp zwei Jahre später als „kosmos.frauenraum“ in die Wiener Theater- und Frauen*geschichte eingehen sollte.
Das ehemalige Kosmos-Kino musste für den Theaterbetrieb renoviert und umgebaut werden: Das nächste nervenaufreibende Projekt wartete auf die LINK.*-Frauen*. Probleme bei der Finanzierung überbrückte Barbara Klein, die sich plötzlich in der Rolle der Bauherrin wiederfand, mit einem Privatkredit. 1999 wurde die Kosmos Frauenraum Kulturzentrum GmbH mit den Gesellschafter*innen Barbara Klein, Krista Schweiggl, Ina Karrer und Felix Niederhauser gegründet, die dem Verein LINK.* die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte. Der Regierungswechsel zur Jahrtausendwende brachte neue Herausforderungen mit sich: Staatssekretär Franz Morak kürzte ohne Vorwarnung die schriftlich zugesagte Jahressubvention um ein Drittel und verweigerte die Übernahme (üblicher) Mehrkosten des Umbaus. Ein teurer Baustopp war die Folge.
Der Umbau führte die beteiligten Frauen* an ihre physischen und psychischen Grenzen – doch ihr Einsatz sollte sich lohnen. Bei einem 24 Stunden dauernden Baustellenfest am 8. März 2000 traten insgesamt 90 Künstler*innen auf sechs Bühnen auf und gaben einen Vorgeschmack auf das, was da kommen sollte.

kosmos.frauenraum, Kosmos-Theater

Am 15. Mai 2000 folgte der Startschuss. In nur fünf Monaten war das ehemalige Kosmos-Kino in eine moderne, multifunktionale Bühne umgebaut worden: den „kosmos.frauenraum“. „Ich frage mich, wie es möglich ist, dass Personen immer noch für ihre Anliegen auf die Straße gehen müssen, demonstrieren müssen, Druck machen müssen, nur aufgrund ihres Seins, aufgrund der biologischen Tatsache, dass sie Frauen sind“, sagte Elfriede Jelinek in ihrer Eröffnungsrede.
Der „kosmos.frauenraum“ unterschied sich von Beginn an von den männerdominierten Bühnen des Landes – wie das neue Haus konkret geführt werden sollte, kristallisierte sich erst nach langen Diskussionsprozessen heraus. In den ersten beiden Jahren stand der Spielplan des Theaters unter einem vierteljährlich wechselnden, thematischen Überbau: dem Zyklus. Inhalte und Programmpunkte des Zyklus wurden von Künstler*innen, Kulturarbeiter*innen und Wissenschaftle*rinnen in Brainstormings entworfen, die jeweiligen Zyklusleiter*innen verknüpften das künstlerische Programm mit politischem Diskurs. Als Kommunikationsmittel diente die hauseigene Zeitschrift „kosmos frauen.schrift“, die aus Budgetgründen bereits nach zwei Jahren eingestellt werden musste. Auch der Name sorgte für hitzige Debatten: Aus dem „kosmos.frauenraum“ wurde 2002/03 das „KosmosTheater“. Ein wesentlicher Grund für die Umbenennung war die mitunter fälschlich geäußerte Annahme, das Theater sei ausschließlich einem weiblichen Publikum zugänglich. Auch der günstigere Kartenpreis für Frauen, der dem durchschnittlichen Einkommensunterschied entsprach, wurde medial als „Männerdiskriminierung“ dargestellt und schließlich zurückgenommen. Im Juli 2002 musste „kosmos.frauenraum“ sein Programm unterbrechen, da Finanzierungszusagen von Förderstellen nicht eingehalten wurden. Nach einem halben Jahr Zwangspause folgte im Jänner 2003 die Wiedereröffnung als „KosmosTheater“ mit reduzierter Personalstruktur. Am feministischen Anspruch des Theaters änderte all das nichts – weder inhaltlich noch strukturell. Bei allen Eigen- und Koproduktionen des „KosmosTheater“ war zumindest eine Position des leading teams stets mit einer Künstlerin* zu besetzen. Die Förderung von Nachwuchskünstler*innen stand ebenso im Zentrum wie die Entwicklung neuer Erzählformen, die patriarchale Formen sprengen und auf die klassische, geschlossene dramatische Struktur verzichten. Als führende Wiener Bühne mit Ausrichtung auf Genderthematik setzten sich Stoffe häufig mit role models aus Gegenwart und Geschichte auseinander, mit Utopien, gender troubles und feministischen Weltsichten.
Auch abseits künstlerischer Produktionen fungierte das Haus immer wieder als Ort feministischer Auseinandersetzung – ob im Rahmen von Podiumsdiskussionen, Ausstellungen oder Pressekonferenzen. Dem Jubiläum 20 Jahre Frauenvolksbegehren widmete das Kosmos Theater am 28. April 2016 eine „exzessive Utopie“ – die Auftakt-Pressekonferenz zur Neuauflage des Frauenvolksbegehrens – Frauen*volksbegehren 2.0 – fand folgerichtig ebenso im Kosmos Theater statt.
Finanziell blieb das Kosmos Theater stets prekär: Förderungen wurden fallweise gekürzt, eine Inflationsanpassung der Fördersummen blieb über ein Jahrzehnt aus. Auch Bestrebungen der Stadt Wien, das Theater zu übernehmen, verliefen im Sand – das Kosmos blieb Privattheater und Link.* Verein für weiblichen Spielraum der Trägerverein.

Barbara Klein, Intendantin von 2000-2018

Die Geschichte des Kosmos Theater ist untrennbar verbunden mit dem Tatendrang, dem Widerstandsgeist und der unerschöpflichen Kreativität Barbara Kleins.
1954 in eine bürgerliche Wiener Familie geboren, entwickelte sie schon früh eine Liebe zur Schauspielerei. Klein absolvierte die Ausbildung am renommierten Max Reinhardt Seminar, anschließend spielte sie vier Jahre lang am Wiener Volkstheater, Mitte der 1980er-Jahre folgten erste Fernsehrollen und Engagements in mehreren Wiener Theatern.
Kritisch gegenüber der männerdominierten Theaterwelt mitsamt ihren passiven Frauenfiguren setzte Barbara Klein auf widerständigen Humor: Gemeinsam mit Schauspielkollegin Krista Schweiggl gründete sie 1984 die Kabarettgruppe Chin & Chilla – zu einer Zeit, als das politische Kabarett fast ausschließlich männlich besetzt war. Klein & Schweiggl eroberten mit ihren feministischen Programmen die Kleinbühnen des Landes, 1987 wurden sie mit dem Kleinkunst-Förderpreis ausgezeichnet. In den 1990er-Jahren trennten sich schließlich ihre künstlerischen Wege, Barbara Klein übernahm 1993 die Co-Geschäftsführung im Kabarett Niedermair und gründete den Theaterverlag Bunte Bühne. Die Einnahmen aus dem erfolgreichsten Stück des Verlags (Indien von Josef Hader und Alfred Dorfer) sollten des Öfteren den Weiterbestand des Kosmos Theater sichern.
Als Intendantin des Kosmos Theater setzte Klein fortlaufend innovative künstlerische Impulse und förderte kunstschaffende Frauen* in sämtlichen Sparten der darstellenden Kunst. Als Regisseurin inszenierte sie mehrere Stücke am KosmosTheater, zuletzt Good Morning, Boys and Girls von Juli Zeh.
2014 wurde Barbara Klein mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. „Barbara Klein ist eine unverzichtbare Kämpferin in unseren Reihen – ihren künstlerischen Ideen, ihrer Kreativität und Hartnäckigkeit verdankt die Frauenbewegung beeindruckende aktionistische Impulse“, schrieb die damalige Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings, Christa Pölzlbauer, anlässlich der Verleihung.

Brigitte Theißl

Team

Veronika Steinböck
Künstlerische Leitung | Artistic director
T +43 (0)1 523 12 26
veronika.steinboeck@kosmostheater.at

Dr.in Gina Salis-Soglio
Betriebswirtschaftliche Leitung | Managing director
T +43 (0)1 523 12 26-14
gina.salis-soglio@kosmostheater.at

Anna Laner
Programmdramaturgie | Curator
anna.laner@kosmostheater.at

Mag.a Julia Grani
Leitung Kommunikation | Head of communications
T +43 (0)1 523 12 26-12
julia.grani@kosmostheater.at

Mag.a Regina Laschan
Kommunikation | Communications
T +43 (0)1 523 12 26-17
regina.laschan@kosmostheater.at

 

Carmen Jelovcan
Produktion | Production
T +43 (0)1 523 12 26-20
carmen.jelovcan@kosmostheater.at

Katharina Koch, MSc.
Produktion | Production
T +43 (0)1 523 12 26-20
katharina.koch@kosmostheater.at

Dulci Jan
Technische Leitung | Technical management
T +43 (0)1 523 12 26
dulci.jan@kosmostheater.at

Karl Börner
Technik
technik@kosmostheater.at

Jadwiga Majewska
Barleitung | Barmanager
T +43 (0)1 523 12 26
jadwiga.majewska@kosmostheater.at

Stanislawa Zarosa
Reinigung

 

Künstler⋆innen / Kollektive 2021/22

1996 in Klagenfurt am Wörthersee geboren. Im Rahmen ihres Skandinavistik-Studiums an der Universität Wien hat sie die Sprachen Isländisch und Norwegisch erlernt und einige Zeit in peripheren, skandinavischen Gegenden verbracht. Während ihres Studiums absolvierte sie Regiehospitanzen am Bronski & Grünberg Theater bei Dominic Oley und Calle Fuhr, sowie am Burgtheater Wien bei den Regisseur*innen Tiit Ojasoo, Ene-Liis Semper und Mateja Koležnik. Weiters war sie 2017/18 und 2018/19 Ensemblemitglied bei striktambivalent am Burgtheater Wien (Regie: Sven Dolinski).

Seit 2020 ist sie als Regieassistentin tätig und hat u. a. am Theater Drachengasse, Portraittheater, Theater WalTzwerk und der Schauspielschule Krauss gearbeitet. Ebenso betreute sie einen Kinder-Theater-Workshop im Zuge der KinderUniKunst an der Universität für angewandte Kunst Wien.

 

Am Kosmos Theater:

LIEBE / EINE ARGUMENTATIVE ÜBUNG (2021)

1993 in Wr. Neustadt geboren und wuchs in Salzburg auf. 2019 schloss er die Schauspiel-ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar ab, seitdem arbeitet Auer als freier Schauspieler. Während des Studiums spielte er in diversen Produktionen der Universität, z.B. in der Regie von Maria Sendlhofer, Anna Marboe und Alexandru Weinberger-Baru.

Außerhalb der Schule war er mitunter zu sehen am Lichthoftheater Hamburg in MONTAGSKINDER (R: Moritz Beichl), am Volkstheater Wien in VEREINTE NATIONEN (R: Holle Münster / Prinzip Gonzo), am Das Theater an der Effingerstraße Bern in DIE ERPRESSUNG (R: Philipp Jeschek), am Werk X -Petersplatz in GELEEMANN, DIE ZUKUNFT ZWISCHEN MEINEN FINGERN (R: Maria Sendlhofer) und am Schauspielhaus Wien in DAS OPTIMUM (R: Maria Sendlhofer). Zuletzt spielte er im Kurzfilm WILDE HIMBEEREN (R: Marie König). Er ist Mitbegründer des Theaterkollektivs “wohingenau” und arbeitet mit seiner Band “Endless Wellness” an seinem ersten Album.

 

Am Kosmos Theater:

KLEINGARTENVEREIN ZUKUNFT (2021)

geboren 2001 in Hamburg, aufgewachsen in Innsbruck, besuchte zwischen ihrem vierzehnten und neunzehnten Lebensjahr die ortsansässige Modeschule (Ferrari Schule), welche sie im Frühling 2020 abschloss. Während ihrer Schulzeit stellte Luna Schmuckdesigns bei Meshit an den Wiener Schmucktagen (2017) aus, machte ein Praktikum bei Gery Keszler – Life Ball (2017), flog 2 Monate auf die Philippinen für Praktika bei dem Designer Nat Manilag und der Schmuckfirma Firma Zeezen (2018). Seit 2021 studiert Luna Design an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.

 

Am Kosmos Theater:

KORALLI KORALLO (2021)

Autorin und Theaterregisseurin, geboren 1978 in Tel Aviv. Studierte Theaterregie sowie Schreiben für das Theater an der Tel-Aviv-Universität und in der Schule für Visuelles Theater Jerusalem. 2015 inszenierte sie zwei eigene Stücke in Berlin. Ihr Stück YOUR VERY OWN DOUBLE CRISIS CLUB wurde bei den Autorentheatertagen 2017 uraufgeführt. Es war der erste Teil einer Tetralogie, deren weitere Teile am Maxim Gorki Theater zur Uraufführung kamen. In der Spielzeit 2019/20 war Ben Yishai Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in Istanbul und Hausautorin am Nationaltheater Mannheim. Mit dem dort uraufgeführten Stück LIEBE / EINE ARGUMENTATIVE ÜBUNG wurde sie zu den Mülheimer Theatertagen 2020 eingeladen. Mit AMAZONEN DER ERINNERUNG: ODER: DU VERDIENST DEINEN KRIEG (Regie: Sasha Marianna Salzmann) wurde sie zum Radikal Jung Festival 2020 eingeladen. Ben Yishai lebt seit 2012 in Berlin und ist Gastdozentin für Szenisches Schreiben an der Universität der Künste.

 

Am Kosmos Theater:

LIEBE / EINE ARGUMENTATIVE ÜBUNG (2021)

1987 in Wien geboren und wuchs in Salzburg auf. Sie studierte Theater- Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien. Nach ersten Berufserfahrungen in Sydney, Australien, beim Sydney Film Festival und Australian Film Festival, folgte der Sprung in die deutschsprachige Theaterpraxis als Regieassistentin.

Unter anderem arbeitet sie am Schauspielhaus Wien, TAG und Theater Phönix Linz und den Sommerspielen Perchtoldsdorf. Von 2014 bis 2017 war sie als Regieassistentin am Landestheater Niederösterreich. Seit 2018 ist sie Dramaturgin im Kernteam von makemake produktionen. Beteiligt an MUTTERSPRACHE MAMELOSCHN, VON DEN WILDEN FRAUEN, BEGEHREN, DAS GROSSE HEFT, mit denen sie den STELLA-Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum in der Kategorie Herausragende Produktion gewannen, sowie 2018 den Nestroypreis für die beste Off-Produktion. DAS GROSSE HEFT stand 2020 auf der Shortlist des Berliner Theatertreffen

Im Kosmos Theater

ALLES WAS GLÄNZT (2021/2022)

DAS GROSSE HEFT (2019/2020)

BEGEHREN (2018/2019)

MUTTERSPRACHE MAMELOSCHN (2017/2018)

 

geboren 1991 in Bern, aufgewachsen in Melbourne und Bern, ist sie frisch-gebackene Schauspielabsolventin des Mozarteums Salzburg. Schon in ihrer frühen Jugend begann sie sich intensiv mit Tanz und Theater auseinanderzusetzen – im Studium der Theaterwissenschaften in Bern, auf der Bühne des Konzert Theaters Bern in Stücken von Marcel Leemann als Performerin und Tänzerin oder als Regisseurin der multilingualen Stückentwicklung LEBEN 2.0 an der Jungen Bühne Bern. Sie arbeitete vor und während ihres Studiums mit den Regisseur*innen Ives Thuwis – De Leeuw, Sebastian Nübling, Ebru Tartıcı Borchers, Branko Janack und gastierte zuletzt mit dem Stück FELX (Regie: Suna Gürler) des Jungen Theaters Basel am Schauspielhaus Zürich. Mit großer Leidenschaft behandelt sie auf der Bühne und im Privaten politische Themen, ist eine laute und engagierte Feministin und nicht zuletzt temperamentvolle Tänzerin.

 

Am Kosmos Theater:

LIEBE / EINE ARGUMENTATIVE ÜBUNG (2021)

ist 1953 in Polen geboren. Schauspieler, Regisseur und Pädagoge. Von 1973–1977 absolvierte er ein Studium an der Hochschule für Film,Theater und Fernsehen in Lodz, Polen. Festengagements führten ihn ans Staatstheater „Nowy“ in Warschau und als Mitgründer, Schauspieler und Regisseur von Andrej Worons „Teatr Kreatur“ nach Berlin, wo er seit 1985 lebt. Gastengagements an der Deutschen Theater – Baracke Berlin, am Stadttheater Fürth, Theater Bremen, Stadttheater Bielefeld, Volksbühne Berlin, Berliner Ensemble, Theater an der Parkauer Berlin, Stadttheater Konstanz, Theater Kleist Forum – Frankfurt Oder.

Zahlreiche Rollen im polnischen und deutschen Film und Fernsehen. Zahlreiche Tourneen und Teilnahme an Theaterfestivals in Polen, Deutschland, Österreich, Niederlande, Dänemark, Belgien, Südamerika, Russland. Regie- und Regiemitarbeit u. a. am Berliner Ensemble, Staatstheater Darmstadt, Stadttheater Konstanz, Theater am Ufer Berlin, Ball-haus Ost Berlin, Staatstheater „Polski“ in Stettin. Von 2014–2020 war er Professor für Schauspiel am Max Reinhardt Seminar in Wien.

 

Am Kosmos Theater:

KLEINGARTENVEREIN ZUKUNFT (2021)

geboren in Geboltskirchen/Oberösterreich und wohnhaft in Wien. Studierte erst Audio-engineer an der SAE Wien und anschließend Jazzgesang am Vienna Konservatorium. Um die Jahrtausendwende erste musikalische Erfolge als Sänger, Gitarrist und Songwriter der Band „Wa:rum“. 2002 startet er parallel mit dem Wiener Elektroniker Klaus Hofer das Projekt „Be one“. Nach Abschluss seines Gesangstudiums entschließt sich Eder im Herbst 2006 nach Berlin auszuwandern um dort eine Solokarriere zu starten. Das Debütalbum „The Livingroom Sessions“ erscheint im Juni 2007 und bekommt äußerst gute Kritiken und Airplay auf Radiostationen im gesamten deutschsprachigen Raum. Bis dato erschienen insgesamt acht erfolgreiche Soloalben, zudem spielte er über 900 Konzerte.
Seit Herbst 2011 ist Eder am Max Reinhardt Seminar für Musik und Sounddesign für diverse Inszenierungen zuständig. In Folge dessen ergaben sich auch weitere Produktionen an anderen Theaterhäusern, u. a. im Volkstheater Wien, Burgtheater, Münchner Volkstheater und Landestheater Niederösterreich.
www.bernhardeder.net

 

Am Kosmos Theater:

KLEINGARTENVEREIN ZUKUNFT (2021)

geboren 1992 in Graz. Lebt in Berlin, arbeitet als freie Journalistin u.a. für ZEIT Campus. Veröffentlichungen in zahlreichen literarischen Zeitschriften und Magazinen. Ihr Roman ALLES WAS GLÄNZT landete auf der ORF-Bestenliste, wurde für den aspekte Literaturpreis nominiert und mit dem Österreichischen Buchpreis für das beste Debüt 2018 ausgezeichnet.

Eine der aufregendsten jungen Stimmen der deutschsprachigen Literatur.
Spiegel Online

1985 in Hof (Bayern) geboren, schloss sie 2010 ihr Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien ab und 2012 den Zertifikatskurs Kulturmanagement am Institut für Kulturkonzepte. Seit 2011 arbeitet sie als freie Produktionsleitung für den Verein makemake produktionen, new space company (Volker Schmidt), Theaterkollektiv Hybrid (Alireza Daryanavard) und andere. Von 2013 bis 2019 hat sie SMartAt – Das Büro für Künstler*Innen und Kreative als Projektmitarbeiterin aufgebaut und arbeitete im Rahmen von SMart Admin für The Loose Collective (Archipelago, Performance Initiative22), Simon Mayer und Florentina Holzinge

Im Kosmos Theater

ALLES WAS GLÄNZT (2021/2022)

DAS GROSSE HEFT (2019/2020)

BEGEHREN (2018/2019)

MUTTERSPRACHE MAMELOSCHN (2017/2018)

 

Geborgen 1991, studierte Zeitgenössische Tanzpädagogik an der MUK Wien (BA), sowie bildende Kunst an der Bezalel Akademie in Jerusalem (MFA).
Als Choreografin kollaboriert sie mit Regisseurin Maria Sendlhofer (2020 am WERK-X Petersplatz, 2021 am Kosmos Theater). Als Tänzerin arbeitete sie mit Inge Gappmaier am Kosmos Theater Wien, in Tel Aviv mit Shlomit Fundaminsky und Danielle Shoufra. Ihre eige