Warum steht eigentlich nichts in der Ilias über irgendeine, die menstruiert? Warum hat niemand in Troja Kassandra und Helena Beachtung geschenkt, als beide vor den Griechen im Pferd gewarnt haben?

David Markson hat mit WITTGENSTEINS MISTRESS eine schwarzhumorige Studie über Einsamkeit und einen Parforceritt durch die Kunst- und Kulturgeschichte der westlichen Welt geschrieben. Gemeinsam mit Kate suchen wir nach den Spuren der weiblichen Schuldzuschreibung in der Geschichte und versuchen durch Sprache eine neue Welt zu schaffen. Eine Welt, in der die Ilias eine Frau geschrieben hat und Klytämnestra Penelope beim Tee berichtet, wie sie Agamemnon ein Schaumbad einließ.

Zur Spielserie

 

ZUM NACHHÖREN

Ö1 Kulturjournal
Anna Laner und Sophie Hutter im Gespräch mit Julia Sahlender
(20.04.2023)

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ZUM WEITERLESEN

A Conversation with David Markson by Joseph Tabbi
In “The Review of Contemporary Fiction,” Summer 1990, Vol. 10.2

Home Is Where The Art Is
Amy Hempel, The New York Times (22.05.1988)

Wittgenstein’s Mistress by David Markson – travels with a solitary soul
Chris Powers, The Guardian

Wittgensteins Mätresse
Philosophisches von David Markson, Ö1