DIE INFANTIN TRÄGT DEN SCHEITEL LINKS

Eine performative Sprechoper auf dem Heimatmisthaufen nach dem Roman von Helena Adler

Uraufführung | Koproduktion mit dem Kulturverein DIE FABRIC

Premiere: Do., 12. März 2026 | 20:00

Weitere Termine: 14./17./19.**/20./21./24./25.*/26./27. März | 20:00
* 19:00 Einführungsgespräch um 19:00 | ** Publikumsgespräch im Anschluss

Sprache: Deutsch

Der Kartenverkauf startet ca. vier Wochen vor der Premiere!

 

Ich suhle mich im Dreck meiner selbstdiagnostizierten Sozialverweisung,
während neben mir der Stall abbrennt
und mein Kinderreich rodet.

Die Infantin, jüngste Tochter einer bäuerlich-katholischen Familie, geboren zwischen Stall und Sakristei, rennt gegen das System an, das sie geformt hat: die frömmelnde Mutter, den trinkenden Vater, die schweigende Gemeinschaft. DIE INFANTIN TRÄGT DEN SCHEITEL LINKS ist eine autofiktionale Heimatbeschreibung, eine Abrechnung und zugleich eine Überlebensstrategie.
Im Zentrum steht die Sprache. Ein mehrstimmiges, körperlich-musikalisches Gemälde, das die österreichische Sprachkraft scharf, grotesk und zärtlich in Szene setzt. Sprache als Körper, als Widerstand, als Soundtrack einer Revolte.
Das Stück befragt den Begriff Heimat, der heute wieder ideologisch aufgeladen wird, und fordert seine Rückeroberung als offenen, solidarischen Raum. Ein Abend zwischen Wut und Witz, Mythos und Musik, Mist, Blut und Liebe.

 

Regie & Textfassung: Susanne Lietzow | Künstlerische Leitung & Konzept: Susanne Lietzow, Lisa Schrammel | Bühne & Kostüm: Aurel Lenfert | Komposition: Oliver Welter | Künstlerische Mitarbeit: Cecile Püpke | Produktion: Magdalena Stolhofer / dieKulturtanten

Von & mit: Klaus Huhle, Sebastian Pass, Lisa Schrammel, Martina Spitzer | Live-Musik: Oliver Welter