Im interaktiven Bühnendesign aus weißen Schnüren bewegen sich vier Tänzer*innen in kollektiver Singularität zwischen klinischer Sauberkeit und lustvollem Spiel mit der Schwerkraft. Sie wirbeln Staub auf, fallen und schweben. Inge Gappmaier inszeniert den menschlichen Körper als Staub produzierenden Organismus, verwoben in einem dehnbaren Konstrukt aus Skandalen. -g a t e richtet den Fokus auf die Erschütterung logisch systematisierter (Denk-)Systeme, eröffnet neue Möglichkeitsräume und fragt nach dem Zusammenspiel zwischen Körpern und den Strukturen, die sie umgeben.

– g a t e goes online & interactive!
Auf einer eigens programmierten Website kann die Tanzperformance aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Perspektivenwechsel ist gefragt!

Die Digitale Version ist unter folgendem Link abrufbar:

www.gate.varukt.at

 

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Regisseurin Inge Gappmaier über das Bühnenkonzept

 

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Das Projekt inspirierende Zitate

„In everyday life, we act as if no dust existed among us, and between us and the objects we handle.“

„Time is like a shredding machine, uninterruptedly spitting out dust.“

(Michael Marder: Dust. Bloomsbury Verlag 2016)

„Im Spiel mit Fäden geht es um das Weitergeben und In-Empfang nehmen von Mustern, um das Fallenlassen von Fäden und um das Scheitern, aber manchmal auch darum, etwas zu finden, das funktioniert, etwas Konsequentes und vielleicht sogar etwas Schönes; etwas, das noch nicht da war, ein Weitergeben von Verbindungen, die zählen; ein Geschichtenerzählen, das von Hand zu Hand geht, von Finger zu Finger, von Anschlussstelle zu Anschlussstelle – um Bedingungen zu schaffen, die auf der Erde, auf Terra, ein endliches Gedeihen ermöglichen. Fadenspiele erfordern, dass man stillhält, um zu empfangen und weiterzugeben.“

(Donna Haraway: Unruhig bleiben. Campus Verlag 2018)

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