Kosmos Theater

Die wunderbare Zerstörung des Mannes

Bestandsaufnahme einer Verstörung
von Martin Gruber und aktionstheater ensemble
Uraufführung

Koproduktion mit der Landeshauptstadt Bregenz/Bregenzer Frühling
In Kooperation mit KosmosTheater Wien

Termine: Mi, 13.6. – So, 17.6. | 20:00 Uhr

Preis: € 20,00 | ermäßigt: € 15,00 / € 10,00
Karten unter: karten@aktionstheater.at | Tel./SMS: +43 (0)664 1524022

Karten: über die Veranstalter

Idee, Konzept, Regie: Martin Gruber | Mit Texten von: Martin Gruber und aktionstheater ensemble sowie weitere Texte von Elias Hirschl und Wolfgang Mörth | Dramaturgie: Martin Ojster | Musik: Nadine Abado/PH LION | Video: Claudia Virginia/Dornwittchen | Regieassistenz: Florian Haderer | Darsteller: Andreas Jähnert, Sascha Jähnert, Thomas Kolle, Peter Pertusini, Fabian Schiffkorn, Benjamin Vanyek

Dauer des Stückes: 80 Minuten (keine Pause)

In der aktuellen Uraufführung inszeniert Martin Gruber mit seinem mehrfach ausgezeichneten aktionstheater ensemble die Suche nach einem neuen Männerbild und das gleichzeitige Scheitern daran. Sechs Männer, sechs Sichtweisen. Trotz einer offensichtlichen Regression, der Rückkehr von Uralt-Machos auf nationalem und internationalem politischen Parkett, scheint sich ein Zerfall alter Rollenbilder, soweit diese überhaupt festgemacht werden können, abzuzeichnen.

Nach der Analyse einer „Männer-Rollenbilder“-Umfrage (über 600 TeilnehmerInnen) folgten in der ersten Probenphase der aktuellen Uraufführung umfassende Interviews. Für die intendierte ironische und durchaus gnadenlose Nabelschau wurde etwa Versagensängsten, erotischen Fantasien, väterlichen Vorbildern, etwaigen Identifikationen mit tradierten Männlichkeitsbildern ebenso nachgespürt, wie der Frage auf den Grund gegangen, wie „der neue Mann“ sich denn heute, am vorläufigen Höhepunkt der #MeToo-Debatte, der Frau gegenüber verhalten soll: „Ich weiß ja nicht einmal wie ich eine Frau in der Nacht auf dem Gehsteig überholen soll, dass sie keine Angst vor mir hat…“ Zwischen einem „Was habe ich mit diesen Chauvinisten zu tun?“ und einer echten Verstörung changiert das Drama, das Martin Gruber baut.

www.aktionstheater.at